Na also! Die Restaurierung des silbernen 100A ist angelaufen

der "Rohling" in seiner früheren Heimat und auf dem Weg in die neue Heimat.

Es war kurz vor Heiligabend, als ich mir in den Kopf gesetzt hatte, das der Motor noch vor Jahresende dreht. Die ersten Versuche hatten aber nur den Erfolg, das ich die Batterie mindestens 4 mal leergeorgelt habe... Langsam kam Frust auf (und das gleich am Anfang!!)! Hatte ich mir doch soviel Mühe gegeben: einen kleinen "Benzintank" zum Testen montiert, die Kerzen gewechselt und die Zündung kontrolliert... NICHTS! Dann endlich der Durchbruch (im wahrsten Sinne des Wortes). Das mit dem Zünden klappte irgendwann mal ganz kurz und Hoffnung keimte auf. Nach einigem Suchen war schnell die Ursache der kläglichen Startversuche gefunden: das Kabel vom sogenannten "Schoke" war in seinem Vorleben mal durchgebrochen und notdürftig aber schlecht repariert worden. Einige geübte Handgriffe, eine venünftige Lüsterklemme und siehe da... der Motor springt zwar wiederwillig aber dennoch kurz an.

Toll, mit einem Marmeladenglas als Benzintank und einer Lüsterklemme lief der Motor!!

Am Silvestertag packte mich dann wieder die Lust: noch mal kurz den Motor testen. Und der lief ohne große Anstrengung seine zwei Minuten. Jetzt, wo ich weiß, das der Motor dreht, kann ich ans Eingemachte. Als Erstes mal sehen, wie es unter den Kotflügeln aussieht; nichts wie runter mit dem Ding. Die Basis ist erstaunlich gut erhalten, nix gefault, wenig Rost. Alte, robuste Technik halt eben. Anschließend Frontscheibe raus, Fahrertüre raus und Seitenfenster raus,. Noch ein bisschen saubermachen und dann "Schnauze voll", schließlich ist Silvester.. und im nächsten Jahr geht's weiter.